Eine etwas andere Krebsgeschichte

Das mit dem Tod eines Krebspatienten nicht alles aus und vorbei ist sondern daß teilweise jahrelange Nachwirkungen auftreten beweist diese Geschichte aus Seedorf in Niedersachsen. Die Erben konnten sich nicht von diesem Wohnwagen trennen.

So wurde der Wohnwagen erst einmal unter den Carport gestellt.

Da stand er jetzt die letzten 12 Jahre.

Jetzt im Jahr 2021 wurde er uns von der Besitzerin, die den Bericht im NDR über unser Projekt gehört hatte gespendet.

Mit einem Tüv – Stempel aus dem Jahre 2012 wurde der Wohnwagen, der immer noch angemeldet war, von 2 Mitarbeitern unseres Vereins nach Altfunnixsiel überführt.

Bevor es aber auf die Autobahn und nach Wittmund – Altfunnixsiel zurückging wurde der Wohnwagen an einer Tankstelle in Zeven mit dem Hochdruckreiniger von der dicken schwarzen Schmutzschicht befreit, die sich in den letzten 12 Jahren auf der Außenhaut festgesetzt hatte.

In Ottens Imbiss in Zeven wurde dann noch eine Mittagspause eingelegt, wobei man auch mit der Wirtin über die Krankheit Krebs und Krebserkrankungen ins Gespräch kam. Zufällig war eine Dame anwesend, die auch mit dem 24 Lebensjahr Gebärmutterhalskrebs, später Brustkrebs und jetzt aktuell Hautkrebs bekommen hat.

Auch sie interessierte sich sofort für das Vereinsprojekt und ließ sich den Infoflyer aushändigen.

Der Verein wird den Wohnwagen jetzt im Sinne des Vereinszwecks einsetzen.

Und vielleicht ist dann der erste Gast in diesem Wohnwagen die Patientin aus Zeven.

 

 

 

 

Like

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1 + fünfzehn =